Konzertreise in den Niederlanden 2005

Ganz im Zeichen der Partnerschaft stand die jüngste Konzertreise des Westerngründer Männerchores. Nachdem im letzten Jahr die ersten Kontakte zum Licoom-Koor in der Provinz Limburg geknüpft wurden, reiste man am Donnerstag den 8.September in Richtung Valkenburg. Noch am gleichen Tag besichtigte man das Spielcasino und so mancher konnte sich sein Taschengeld für den 4-tägigen Aufenthalt erspielen. Am nächsten Morgen gab es etwas für die zahlreichen Süssschnäbel. Eine Besichtigung mit anschliessender Verkostung in der Chocolaterie ”Jacques“ in Eupen/Belgien stand auf dem Programm. Da gingen einige mit grossen Einkaufstüten nach Hause. Am Freitagabend fanden sich die Sänger zu einem gemeinsamen Konzert in Heerlen ein. Mit dem einheimischen Vokal Harmony und dem Licoom-Koor unternahm man eine musikalische Reise durch die Welt. Von Frankreich über Italien und Kroatien zurück zur schönen blauen Donau. Das Donaulied wurde von Chordirektor Fridolin Wissel und seinen Sängern gekonnt inszeniert. So mancher Körper wiegte sich im Walzertakt und einige schwangen auch das Tanzbein dazu. Mit einem kleinen Umtrunk liess man den schönen Abend dann ausklingen.
Auch der nächste Tag war geprägt von einem Auftritt in den Schlossgärten von Arcen. Hier konnte man mit einem breit gefächerten Liedprogramm die Gäste auf der Seeterrasse begeistern. Die kraftvollen und beeindruckenden Stimmen des Männerchores überzeugten auch den dort verweilenden Gaanderens Mannenkoor, so dass man sich kurzerhand zu einem Medley zusammenfand. Und wer einmal einen Chor mit über 60 Stimmen gehört hat, dem fällt eigentlich nur der Satz ein:“ Wo man singt da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder. So hieß es auch am Sonntag schon wieder Abschied nehmen vom Kurstädtchen Valkenburg. Man reiste nach Aachen um den Gottesdienst im Dom mitzugestalten. Verblüffung und Begeisterung spiegelten sich in den Gesichtern der Gottesdienstbesuchern als stimmgewaltig und raumerfüllend das Sancta Maria erklang. Hier wurde wieder einmal bewiesen, dass Dirigent Fridolin Wissel seine ”Männer“ zu Höchstleistungen anspornen kann und eine grosse Stärke des Männerchores in der Darbietung von kirchlichen Liedern liegt. Nach einer kleinen Domführung trat man die Weiterreise an, um einen weiteren Höhepunkt anzusteuern. Das Kartcenter von Michael Schuhmacher in Kerpen. Da fühlte sich so manche Frau und auch Mann zu Höherem berufen. Doch die Euphorie währte nicht lange. Niederschmetternde Rundenzeiten machten der Rennfahrerkarierre ein schnelles Ende. ”Schuster bleib bei deinen Leisten“, mochte man da nur sagen und trat dann endgültig die Heimreise an.

Konzertreise an die Mosel 2006

Mit einem guten Frühstück in Gonnesweiler am Bostalsee und einer anschließenden Besichtigung der Flugausstellung in Hermeskeil begann das Rahmenprogramm. Mit einer Rundfahrt im Römer-Express durch Trier erhielt man einen kulturellen Einblick in die Geschichte der ältesten Stadt Deutschlands. So eingestimmt bezog man die Hotelzimmer und ließ den Abend mit einer Weinprobe und reichlich Gesang ausklingen. Der nächste Tag führte in ein Bauern- und Winzermuseum. Nach einem Aufenthalt in der sehenswerten Moselstadt Bernkastel-Kues begab man sich auf die Mosel zu einer Schifffahrt, die musikalisch vom Männerchor umrahmt wurde. Weit über die Ufern hinaus ertönte ein Weinlied nach dem anderen. Der Tag fand seinen Abschluss mit einer Gottesdienstgestaltung in der Pfarrkirche St. Clemes in Ruwer. Am Sonntag erlangte nach dem Besuch der historischen Senfmühle in Cochem die Konzertreise seinen Höhepunkt. Im Schlosspark Sayn gab der Männerchor anlässlich des „Tag des offenen Denkmals“ ein Konzert. Nach der Begrüßung durch den Fürsten Alexander Sayn-Wittgenstein-Sayn stellte Vorstand Ewald Heim den Männerchor Westerngrund vor. Unter der musikalischen Leitung von Musikchordirektor Fridolin Wissel überzeugten die kraftvollen Stimmen des Männerchors die anwesenden Zuhörer. Eine Auswahl von Volksliedern und Chorstücken wurde dargebracht. Stimmgewaltig erklang natürlich auch das Spessartlied durch den Schlosspark. Letzte Station war die Falknerei auf Burg Sayn mit einer beeindruckenden Vorführung.

Konzertreise in die Schwäbische Alb 2011

Bei strahlendem Sonnenschein begann die Konzertreise des Männerchor Westerngrund mit einer Führung durch den 3000 m² großen Heilkräutergarten des Kräuterhauses Sanct Berndhardt in Bad Ditzenbach. Mit einer Gesangseinlage stimmte sich der Chor auf die bevorstehenden Auftritte ein. Tags darauf konnte man sich nach der Stadtrundfahrt und Stadtbummel in Ulm bei der Höhlenerlebniswelt Charlottenhöhle bei Hürben über die Entstehung der Schwäbischen Alb informieren. Der Samstagabend stand ganz im Zeichen der neu gewonnenen Freundschaft mit dem Männerchor Langenau. Premiere hatte der Männerchor Westerngrund mit dem Lied „Der Spielmann“ , das auf der im Freien stattfindenden Abendserenade erstmals der Öffentlichkeit dargebracht wurde. Neben stimmgewaltigen Liedern überzeugte der Männerchor Westerngrund unter Leitung ihres Dirigenten Matthias Heil mit dem gefühlvoll gesungenen Bajazzo-Lied „Warum bist du gekommen“. Den Abschluss bildete das gemeinsam mit den Langenauer Sängern dargebrachte Lied „Die Heimatglocken“. Mit einem kleinen Umtrunk ließ man den Abend ausklingen. Am Sonntag bildete das Hochamt im barocken Münster von Zwiefalten den krönenden musikalischen Abschluss der Konzertreise. Klangvoll erfüllten die Lieder „Wenn ich ein Glöcklein wär“, „Sancta Maria“, „Schwarze Madonna“ die Kirche und veranlasste die Gottesdienstbesucher am Schluss zu einem tosenden Applaus.

 

Konzertreise ins Altmühltal 2007

Abwechslungsreiche Tage erlebte der Männerchor Westerngrund bei seinem viertägigen Ausflug ins Altmühltal.

Nach der Besichtigung der Befreiungshalle in Kelheim gab es eine Führung im Hopfenerlebnishof in Tettenwang, die anschließend mit einem Ständchen und dem beliebten „Bierlied“ endete. Das fahrerische Können des Busfahrers wurde am nächsten Tag bei der Fahrt durch den Steinbruch des Fels-Werkes in Saal/Donau unter Beweis gestellt. Nach dem herrlichen karibikähnlichen Anblick auf den Steinbruchsee und den überdimensionalen Radladern bekam man bei der Betriebsbesichtigung einen Einblick über die Kalkproduktion. Bei einem gelungenen Mittagessen in der Betriebskantine bedankte man sich mit Liedvorträgen bei den Gastgebern. Danach stand eine Schifffahrt durch den Donaudurchbruch nach Kloster Weltenburg auf dem Programm. Hier sang der Männerchor Westerngrund unter viel Applaus und Zugaberufen einige Lieder aus seinem großen Repertoire. Ein weiterer Glanzpunkt dieser Reise war am dritten Tag der Aufenthalt auf der Willibaldburg in Eichstätt sowie das Singen im Dom zu Eichstätt, das großen Anklang bei den zahlreichen Zuhörern fand. Der musikalische Höhepunkt fand jedoch am Sonntag in der Pfarrkirche in Beilngries statt. Der Männerchor Westerngrund gestaltete mit Liedern aus der Deutschen Messe den Gottesdienst. Ihr Dirigent Musikchordirektor Fridolin Wissel, der den Gottesdienst auf der Orgel begleitete, beendete nach dem Schlusslied „Schwarze Madonna“ den Gottesdienst mit einem atemberaubenden Orgelkonzert.

Konzertreise ins Elsaß 2009

Auftritt im Straßburger Münster vor hunderten von Zuhörern

Gelungene Konzertreise des Männerchor Westerngrund Am vergangenen Wochenende unternahm der Männerchor Westerngrund einen dreitägigen Ausflug ins Elsass und den Schwarzwald. Nach einem reichhaltigen Frühstück in Heidelberg begab man sich Richtung Hockenheim. Hier ging es bei einer Insider-Führung durch das legendäre Hockenheim-Motodrom von der Südtribüne über das Siegerpodest zur Boxengasse so richtig zur Sache. In ihrem Element waren die Sänger des Männerchores als sie dem Westerngründer Rennfahrer Willi Elsässer, der an diesem Wochenende in der Classic-Seitenwagenrennen teilnahm, im Fahrerlager ein Ständchen brachten. Nicht zu kurz kam hierbei die Verpflegung, so gestärkt fuhr man ins Elsass nach Soufflenheim um die Herstellung der Gugelhupf-Keramik zu erkunden. Nach einem weiteren Landeswechsel bezog man die Zimmer im Hotel Bären in Oberhamersbach. Der zweite Tag der Reise führte nach Straßburg, hier erfuhr man bei einer Bootsfahrt auf der Ill alles Wissenswerte über diese Stadt. Ein absoluter Höhepunkt an diesem Tag war der Auftritt im Straßburger Münster vor hunderten von Zuhörern. Nach einem Schwarzwälder-Kirschtorten-Seminar für die Frauen und einer Schnapsprobe für die Männer ging der Tag mit einem Tanz- und Unterhaltungsabend zu ende. Am Sonntag wurde das Hochamt in der St.-Gallus-Kirche von Oberhamersbach musikalisch mitgestaltet. So gerüstet fuhr man auf den Mount Saint Odile, einem im Elsass weithin bekannten hoch gelegenen Wallfahrsort, wo man unter großem Beifall und Zugaberufen einen gelungenen Auftritt ablieferte. Als letzten Programmpunkt stand der Besuch des Sauerkrautfestes in Krautergersheim auf dem Plan. Hier konnte man sich noch für die Heimreise stärken und die Sauerkrautherstellung mitverfolgen.